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Bildung für arme
Kinder in Kapstadt
Wie es begann:
Im ersten Jahr ihres 8-jährigen Kapstadtaufenthaltes besuchte Marlies im Jahr 2002 das Obdachlosenheim „The Ark“. Sie erfuhr, dass dort etwa 1000 Menschen leben, darunter etwa 350 Kinder. Diese wurden in dem Heim von Obdachlosen freiwillig unterrichtet. Es gab kaum Lehr- und Lernmittel, kaum Bestuhlung und keinerlei Anschauungshilfen. Als ehemalige Lehrerin wusste sie sofort: Hier muss Hilfe her. Sie schrieb Freunde und Verwandte in Deutschland an und sammelte Geld. Innerhalb einiger Jahre wurde die Schule so weit unterstützt und gestärkt, dass sie die Anerkennung des Education Departments als private Schule erhielt. Da die Schule nur bis Klasse 9 unterrichtete, in Südafrika der Schulabschluss aber nur nach Klasse 12 erreicht werden kann, begann die Förderung für begabte Jugendliche eine High School zu besuchen.
Im Jahr 2007 erfolgte in Deutschland die Gründung des Vereins „KIDS – Bildung für arme Kinder in Kapstadt e.V.“.
Wo stehen wir heute:
In Deutschland arbeiten Marlies und Gregor ehrenamtlich für den Verein. Ihr Anliegen ist es, Spendengelder zu bekommen um möglichst vielen Kindern in Kapstadt eine gute Bildung zu ermöglichen.
Für den Verein fallen nur sehr geringe Verwaltungskosten an, da kein Büro unterhalten wird und keine Angestellten gezahlt werden.
In Kapstadt helfen freiwillige Mitstreiter und stehen den Kids mit Rat und Tat zur Verfügung. Da die Schüler zu Hause wenig oder keine Unterstützung beim Lernen haben, sind die Betreuer sehr wichtig.
Im Jahr 2025 förderte der Verein 35 junge Menschen.
Zusätzlich helfen wir an fünf Schulen mit der Bereitstellung von Lehr- und Lernmitteln.
Wir konnten vielen jungen Menschen durch Bildung aus dem Kreis der Armut heraus helfen. (Als Beispiele siehe Berichte über Caleb und Tamia) Immer wieder wird uns bestätigt, dass der Schritt aus der Armut ohne die Unterstützung der deutschen Spender nicht möglich gewesen wäre. Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Eltern sprechen uns und allen Spendern ihre Dankbarkeit aus.
Marlies & Gregor
Founder
Rundbrief vom Januar 2026
Liebe Freunde der Kids aus Kapstadt,
ich grüße euch mit den besten Wünschen für das Jahr 2026. Von Kapstadt aus winken euch viele Hände von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu und sagen: Thank you!
Nach den teils ergreifenden Feiern zu Weihnachten hat hier am vergangenen Mittwoch das neue Schuljahr begonnen. Dazu bedurfte es einiger Aktivitäten: Schulkleidung musste gekauft werden. Wir trafen uns mit 12 Schülerinnen und Schülern im Zentrum von Kapstadt.
In zwei Gruppen erstanden wir dann alle notwendigen Teile der Schuluniformen: Hosen, Röcke, Blusen, Hemden, Socken (auch die sind vorgeschrieben), Pullis, Jacken und Schuhe. Zumal wir einen der heißen Tage erwischt hatten, tat das anschließende Zusammensitzen bei kalten Getränken sehr gut. Nächster „Einkaufsmarathon“: Jeder Schüler erhält für das neue Schuljahr eine Liste mit Verbrauchsmaterial, welches auch obligatorisch ist. Im Durchschnitt zahlten wir für jeden Schüler 2000 Rand (ca. 100 Euro).
Vielen, vielen Dank für eure großzügigen Spenden. Wir konnten problemlos alle Einkäufe zahlen.
Zu zahlen waren dann die Schul- und Studiengebühren. Da wir die „fees“ für das ganze Jahr bezahlen, bekamen wir zum Teil eine Ermäßigung.
Jedoch erstreckte sich unsere Tätigkeit nicht nur auf Einkäufe und Zahlungen. Wir trafen fast täglich Schüler, Studierende, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und Betreuer. Viele Geschichten wurden uns vorgetragen, viele Fragen uns gestellt. Zunehmend wurde uns die schlechte Situation an den Schulen klar. Die zuständigen Regierenden haben wieder Lehrer entlassen bzw. frei werdende Stellen gestrichen und die Schulen vor kaum zu lösende Aufgaben gestellt. Zwei unserer Mädels mussten zu Beginn der Klasse 11 ihre gewählten Fächer wechseln. Das bedeutet in diesem Beispiel, dass sie Geographie statt Bildende Kunst belegen müssen. Dabei fehlt ihnen der Unterrichtsstoff der Klasse 10, der aber am Ende der Klasse 12 bei der Matrikprüfung abgefragt wird. Ein Lehrer an einer High School erzählte uns, dass er jetzt 34 Unterrichtsstunden a 55 Minuten erteilen muss, da er für die Oberstufe der einzige Englischlehrer an der Schule ist.
Die Begründung aus dem Ministerium ist: Wir müssen Geld sparen. Ob das die richtige Stelle der Sparmaßnahmen ist, bezweifeln wir.
Andererseits: Freude und Dankbarkeit lassen uns jedoch die Missstände ertragen.
„Thank you“, „You are an angel“, „We appreciate it so much“, „You saved our year“ und viele andere Dankbarkeitsbezeugungen haben wir vernommen. Sie sind an euch gerichtet und ich gebe sie gerne weiter.
„Unsere“ Schüler haben durchweg gute Zeugnisse und alle sind in die nächst höhere Klasse versetzt. Wir freuen uns darüber. 2026 sind 7 Schüler im letzten Schuljahr und werden im November die Matrikprüfungen ablegen.
Zwei „junge Damen“ haben das Studium beendet. Beide stammen aus sehr armen Verhältnissen, sie leben noch immer in einfachen Hütten. Seit sie 12 Jahre alt sind, werden sie von uns unterstützt. Nach ihrem Schulabschluss studierte eine von diesen Beiden Lehreramt für Klasse 4 bis 7 und musste sehr bangen, ob sie in der Situation der Entlassungen eine Stelle bekommen wird. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie diese junge Frau strahlte, als sie kurzfristig erfuhr, dass sie an ihrer Wunschschule eine Anstellung bekommt. Die Schulleiterin hatte dem „Department“ kurz und knapp mitgeteilt, dass wegen Erkrankung zwei Lehrkräfte ausfallen und sie eine Stelle mit einer Junglehrerin ersetzen wird. Es hat geklappt. Die junge Frau ist so glücklich. Sie wird ein viertes Schuljahr unterrichten und den Chor der Schule leiten.
Ein Beispiel dafür, dass euer Geld erfolgreich eingesetzt wird.
Ebenso erfolgreich ist die Bewerbung der anderen jungen Dame verlaufen. Sie hat ihr Studium („Public Administration“, Verwaltung) mit dem Bachelor und einer Auszeichnung abgeschlossen und sich bei der Provinz Western Cape beworben. Anfang Februar wird sie das einjährige Volontariat beginnen mit besten Aussichten auf eine darauf folgende Festanstellung. Auch hier habt ihr geholfen, einen Menschen aus dem Kreis der Armut zu holen.
So vieles haben wir gemeinsam erreicht und vieles können wir noch erreichen.
Mit den besten Wünschen grüße ich euch mit frohem Herzen.
Marlies
„
Keinem Kind in Afrika & eigentlich überall auf der Welt sollte Bildung verweigert werden.
Nelson Mandela
Wir legen Wert auf eine dauerhafte Begleitung der Kinder/Jugendlichen/jungen Erwachsenen während ihrer Schulzeit und auch auf weiterführenden Bildungswegen.
Unser Ziel ist es die Kinder bis zum Abschluss finanzieren zu können. Daueraufträge helfen uns daher mehr Sicherheit bei der Planung zu haben. Spendenquittungen stellen wir dir gerne zur Verfügung und werden immer Anfang des Folgejahres ausgestellt.
KIDS – Bildung für arme Kinder in Kapstadt e.V.
IBAN: DE34 5519 0000 0707 4200 14
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info(@)kids-of-the-ark.org
KIDS – Bildung für arme Kinder in Kapstadt e.V.
Gemeinsam geben wir Kindern eine Zukunft.